Enterale und parenterale Ernährung: Die wichtigsten Unterschiede
Die enterale Ernährung versorgt den Körper über den Verdauungstrakt mit essenziellen Nährstoffen. Sie kommt zum Einsatz, wenn die normale Nahrungsaufnahme nicht ausreicht oder unmöglich ist. Dazu zählen Trinknahrung, die Betroffene selbstständig zu sich nehmen, sowie Sondennahrung, die über eine Sonde in der Nase oder direkt durch die Bauchdecke in Magen oder Dünndarm gelangt.1,2
Die parenterale Ernährung hingegen umgeht den Verdauungstrakt vollständig und führt Nährstoffe direkt über die Blutbahn zu. Sie kommt nur zum Einsatz, wenn eine enterale Ernährung nicht möglich oder nicht ausreichend ist, beispielsweise bei schweren Darmerkrankungen oder nach bestimmten Operationen.