Enterale Ernährungssonden

Merkmale

Merkmale

Durch die gastrointestinale Applikation von Nährstoffen werden physiologische Regelmechanismen des Körpers genutzt und aufrechterhalten. So bewirkt z. B. die enterale Ernährung eine Erhaltung der Darmschleimhaut als natürliche Barriere für Bakterien und eine Stimulation gastrointestinaler Hormone.

Da die enterale Ernährung im Gegensatz zur parenteralen Ernährung grundsätzlich die physiologischere Form der Nährstoffzufuhr darstellt, sollte sie bei Patienten mit funktionstüchtigem Gastrointestinaltrakt immer vorrangig gewählt werden.

Bei der Auswahl des enteralen Zugangs wird zwischen transnasalen und perkutanen Ernährungssonden unterschieden. Die Sondennahrungszufuhr kann dabei gastral und/oder intestinal erfolgen.

Fresenius Kabi bietet von der transnasalen Ein- und Mehrlumensonde bis zur perkutanen Sonde in Form von Erstanlage- und Austauschsystemen ein komplettes Sondenprogramm für alle Indikationsgebiete an, welches sich durch besonders gewebefreundliche und röntgenkontrastfähige Materialien auszeichnet.