Vigilant Software Suite 2.1 – für mehr Workflow und Ruhe auf Intensivstationen sowie zur Unterstützung der Patientensicherheit

6 August 2026
Vernetzte Infusionstherapie für mehr Effizienz und Entlastung im Klinikalltag sowie zur Unterstützung der Patientensicherheit
  • Fresenius Kabi unterstützt mit der Infusionspumpe Exelia und der Überwachungsanwendung Vigilant Software Suite die vernetzte Infusionstherapie im Krankenhaus.
  • Neue Software vereinfacht IT-Prozesse und automatisiert die Dokumentation von Infusionsdaten.
  • Zentrale Infusionsüberwachung hilft, Alarmmüdigkeit zu reduzieren und die Patientensicherheit zu erhöhen.

Bad Homburg, 06. August 2026 – Fresenius Kabi Deutschland, ein operatives Unternehmen der Fresenius-Gruppe, das sich auf lebensrettende Therapien und Technologien spezialisiert hat, erweitert sein digitales Portfolio für die Intensiv- und Intermediate-Care-Versorgung: Mit der neuen Softwareversion Exelia 1.2.4 und der Vigilant Software Suite 2.1 wird die vollständige Kompatibilität zwischen der Exelia-Infusionsstation und der zentralen Überwachungsanwendung Vigilant Sentinel ermöglicht. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur umfassenden vernetzten Infusionstherapie.

Vigilant Sentinel: Gebündelte Überwachung – mehr Effizienz, weniger Alarmstress

Auf Intensivstationen sind bis zu 80–99 % aller Alarme klinisch nicht relevant. Sie verursachen Lärm, Stress und sogenannte Alarmmüdigkeit beim Personal. Vigilant Sentinel bündelt nahezu in Echtzeit die Daten aller Exelia-Pumpen einer Station und stellt sie übersichtlich an einem zentralen Pflegearbeitsplatz dar. Pflegekräfte können so Infusionen priorisieren und schneller auf kritische Situationen reagieren. Die Lösung unterstützt moderne, webbasierte Workflows sowie flexible Alarmkonzepte mit gezielter akustischer Signalisierung und ermöglicht die Überwachung von bis zu 24 Betten pro Instanz bei gleichzeitiger Skalierbarkeit auf mehrere Pflegearbeitsplätze.

Exelia-Weiterentwicklung: Vorteile für Klinik und IT

Neben den klinischen Verbesserungen bietet die neue Softwaregeneration von Exelia auch klare Vorteile für IT und Betrieb: Eine schnellere Installation, die Unterstützung von LDAP/LDAPS, reduzierte Serveranforderungen sowie die automatische Dokumentation von Infusionsdaten über HL7 mittels Vigilant Bridge senken den Implementierungsaufwand. Mit Vigilant Bridge unterstützt Exelia zudem die automatische Dokumentation von Infusionsdaten in Krankenhausinformationssystemen (HL7), wodurch manuelle Dokumentationsaufwände reduziert werden und die Datenqualität erhöht wird. Außerdem wurden neben neuen Spritzentypen (1 ml Spritzen) auch zahlreiche Software-Verbesserungen zur Erhöhung von Robustheit, Cybersecurity und Systemstabilität integriert – bei gleichbleibend vertrauter Benutzeroberfläche.

Erfolgreich im Fachkreis vorgestellt – und sofort verfügbar

Die neue Exelia- und Vigilant-Lösung wurde auf Fachkongressen bereits einem internationalen Fachpublikum vorgestellt, darunter in Deutschland im Februar 2026 auf der ITS Bremen, und mit Vertretern der klinischen Praxis diskutiert. Im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs standen dabei insbesondere die Möglichkeiten und Anwendungsfelder digitaler Infusionsüberwachung im Krankenhausalltag.

Exelia 1.2.4 und Vigilant Software Suite 2.1 sind ab sofort für den deutschen Markt verfügbar.


Dateiname
Exelia_Vigilant_Pressemitteilung_Fresenius Kabi_0608_2026.pdf
Größe
176 KB
Format
pdf
Pressemitteilung Vigilant Software Suite 2.1