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Neu für die intensivmedizinische Versorgung: Das sanabelle Urinmesssystem U100

21. Juli 2020

Mit der Neueinführung des sanabelle Urinmesssystems U100 erweitert Fresenius Kabi sein etabliertes Produktportfolio im Bereich der Kontinenzversorgung. Als geschlossenes Urindrainagesystem gemäß Robert-Koch-Institut (RKI)-Empfehlungen dient es zur präzisen Überwachung der Urinausscheidung bei intensivmedizinisch versorgten Patienten und unterstützt zudem eine kontaminationsarme Anwendung. Dank vorgelagerter Messkammer und vorkonnektiertem 2000 ml Wechselbeutel - 3000 ml Wechselbeutel separat erhältlich - bietet das sanabelle Urinmesssystem U100 einen hohen Anwenderkomfort und trägt zu einem erleichterten Klinikalltag bei.

Intelligente 3-fach graduierte Messkammer

Die vorgelagerte Messkammer des sanabelle Urinmesssystems U100 mit 500 ml Fassungsvermögen untergliedert sich in zwei Kammern und erlaubt über eine intelligente 3-fach Graduierung die exakte Urinvolumenmessung. Der Urin sammelt sich zunächst in einer präzise skalierten 50 ml Kleinmengenmesskammer. Werden diese 50 ml überschritten, fließt der Urin in eine zweite, großvolumigere Kammer mit zwei weiteren Skalen. So kann eine Urinmenge von bis zu 500 ml stundengenau gemessen, dokumentiert und bilanziert werden. Durch Öffnen des Ventilhahns wird die gesammelte Urinmenge von der vorgelagerten Messkammer in den vorkonnektierten 2000 ml Wechselbeutel abgelassen. Sollte es im hektischen Klinikalltag passieren, dass der Ventilhahn vergessen wird zu öffnen, greift der integrierte Überlaufschutz. Dieser ermöglicht den Urinabfluss – trotz geschlossenem Ventilhahn – in den Wechselbeutel. Somit wird weder der Urinfluss unterbrochen, noch führt die große Urinmenge zu einem Überlaufen oder einer Leckage an der Messkammer. Dies erleichtert den intensivmedizinischen Arbeitsalltag immens.

Die an der vorgelagerten Messkammer integrierte, belüftete Tropfkammer mit Rücklaufsperre bietet Schutz vor aufsteigenden Keimen. Ein bakterien- und flüssigkeitsdichter Belüftungsfilter dient dem kontinuierlichen Druckausgleich und ermöglicht einen stetigen Urinfluss.

Nadelfreie Urinentnahmestelle für bakteriologische Untersuchungen

Zudem verfügt das sanabelle Urinmesssystem U100 über einen sehr langen 150 cm Zulaufschlauch, welcher mehr Spielraum bei der Patientenumlagerung ermöglicht. Dieser Zulaufschlauch ist zur vorgelagerten Messkammer hin mit einem Knickschutz versehen. Außerdem ermöglicht die Lakenklemme ein sicheres Anbringen am Bettlaken und damit einen ungehinderten Urinabfluss. Weiter weist das System drei Befestigungsmöglichkeiten zur waagerechten Anbringung an das Krankenbett auf: Haltebügel, zwei seitliche Lochbänder und eine Kordel. Zur einfachen und sicheren Frischurinentnahme besitzt das sanabelle Urinmesssystem U100 eine nadelfreie Punktionsstelle am Stufenkonnektor. Eine Schlauchklemme dient hier zur Stauung des Frischurins im Zulaufschlauch. Die nadelfreie Punktionsstelle entspricht dabei den hygienischen Anforderungen des RKI für bakteriologische Untersuchungen.

Variable Wechselbeutel: 2000 ml oder 3000 ml

Verschiedene Urinbeutelgrößen ermöglichen eine bedarfsorientierte Patientenversorgung: Das sanabelle Urinmesssystem U100 verfügt über einen vorkonnektierten 2000 ml Wechselbeutel. Zusätzlich sind Wechselbeutel mit 3000 ml Fassungsvermögen separat erhältlich. Beide Beutelgrößen verfügen über eine Rücklaufsperre und ein T-Ablassventil mit Einstecklasche. Letzteres stoppt den Urinfluss ohne Nachtropfen und erlaubt zudem die praktische Einhandbedienung. Für den nötigen Druckausgleich der Beutel sorgt jeweils ein bakterien- und flüssigkeitsdichter Belüftungsfilter.

Umfangreicher Service macht das Leben leichter

Mit dem sanabelle Urinmesssystem U100 baut Fresenius Kabi sein Produktportfolio in der Kontinenzversorgung weiter aus. Dabei entsprechen die Eigenschaften als geschlossenes Urindrainagesystem den geltenden RKI-Empfehlungen. Neben qualitativ hochwertigen und anwenderfreundlichen Produkten bietet Fresenius Kabi diverse Services an. Zu diesen zählen innerklinisch die fachliche Beratung und Unterstützung von Ärzten, Pflegepersonal und Betroffenen, sowie außerklinisch die Koordination, Beratung und Begleitung von Patienten und Angehörigen.

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